Bei LucasArts scheint es mächtig zu rumoren -
Kotaku will aus gut unterrichteten Quellen erfahren haben, dass der Hersteller just 75 bis 100 seiner Mitarbeiter vor die Tür gesetzt hat. Darunter wohl auch Shawn Storc, der als Producer in den Millionen-Seller
Lego Star Wars 
und das gerade veröffentlichte
Lego Indiana Jones 
involviert war. In Sparten wie Productions Services und Qualitätssicherung sollen 80 Prozent der Angestellten entlassen worden sein - hier will LucasArts wohl zukünftig stärker auf Outsourcing setzen.
Einem der anonymen Tippgeber zufolge sind die Maßnahmen das Resultat einer neuen Ausrichtung LucasArts - dort möchte man zukünftig Marken wie
Star Wars oder
Indiana Jones stärker mit externen Entwicklern produzieren, statt diese mit internen Ressourcen zu stemmen; das Modell hatte sich bei den von Traveller's Tales fabrizierten Lego-Titeln oder bei
Star Wars: Knights of the Old Republic 1&2 
(BioWare bzw. Obsidian) bewährt.
Einem weiteren
Bericht zufolge dürften die Entlassungen Einfluss auf das eine oder andere Projekt haben, dessen Fertigstellung sich nun etwas verzögern könnte. Dazu könnten gehören:
Star Wars: Knights of the Old Republic 3 
- ein von der Gerüchteküche schon seit Ewigkeiten aufgetischtes MMORPG von BioWare Austin -,
Indiana Jones 
, ein weiteres
Lego Indiana Jones-Spiel - der vierte Film harrt schließlich noch seiner Umsetzung -,
Star Wars: Battlefront 3 sowie ein weiteres
Star Wars-Spiel für Wii. Bei dem könnte es sich um das noch nicht offiziell angekündigte
Star Wars: The Clone Wars 
handeln.
Nicht mehr beeinträchtigt von den Kürzungen soll
Star Wars: The Force Unleashed 
sein, welches so gut wie fertig sei und bereits von Sony abgenommen wurde. Auch die Produktion des von den Day 1 Studios produzierten
Fracture 
soll weit genug sein - das Spiel wird laut einer Quelle von LucasArts-Mitarbeitern allerdings als "absoluter Müll" bezeichnet.