
Gegründet 1974 ist die >Groupe d'Intervention Gendarmerie Nationale< kurz GIGN, eine der aktivsten polizeilichen Antiterroreinheiten der Welt. Bestehend aus nur 87 Mitglieder, hat diese kleine, aber hoch effektive Einheit zwischen 1974 und 1985 mehr als 650 Operationen durchgeführt, mehr als 500 Geiseln befreit, über 1000 Verhaftungen vorgenommen und im Zuge dessen Dutzende von Terroristen eliminiert. Doch dieser Erfolg hat seinen Preis. Das GIGN verlor 5 Mitglieder, und viele andere wurden verletzt. Das GIGN rekrutiert seine Mitglieder ausschließlich aus den Kreisen der Gendarmerie (Polizeikräfte), und alle Bewerber müssen über eine einwandfreie Dienstakte sowie mindestens 5 Jahre Berufserfahrung verfügen. Im Durchschnitt werden lediglich 7% der Bewerber angenommen. Stärke: Neue Rekruten müssen ein 10 zehnmonatiges Trainingsprogramm absolvieren, ehe man sie einer der 4 jeweils 15 Mann starken Gruppe zuweist, die zusammen das GIGN bilden. Zusätzlich zu diesen Teams verfügt das GIGN über eine Kommando- und eine Versorgungsgruppe sowie über eine spezielle Abteilung für Geiselverhandlungen. Obwohl das GIGN eine Polizeieinheit ist, operiert die Gruppe auf der ganzen Welt und war in vielen Ländern aktiv, an denen Frankreich in irgend einer Form interessiert ist, wie z.B. in Djibouti, im Libanon, im Sudan und auf der Insel Comoros. GIGN-Mitglieder werden in der Regel für den Einsatz in alpinen, urbanen und wüstenartigen Gegenden ausgebildet. |