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 Waffen-Models in Counter-Strike

 
Im Spiel Counter-Strike kommen verschiedene Waffengattungen zum Einsatz, welche teilweise nur von den CT`s (Counter-Terroristen) oder den T`s (Terroristen) erworben werden können. Man unterscheidet zwischen:
 
 

 Dual 96G Elite Beretta

 Preis:

 $800

 

 Herkunft:

  Italien

 

 Kaliber:

 9 mm Parabellum

 

 Magazin:

 15 x 2

 

 Max-Magazin:

 60 x 2

 

 Gewicht:

 1150 Gr.

 

 Projektil-Gewicht:

 8 Gr.

 

 Special-Funktion:

 keine

 

 Geschwindigkeit:

 1280 Feet/Sec.

 

 Durchschlagskraft:

 606 Joules

 

 

 

Die Firma Beretta fertigt seit dem Jahre 1915 Ordonnanzpistolen für die italienischen Streitkräfte. Bei sämtlichen Modellen handelt es sich um einfache Rückstosslader mit Masseverschluss, die bis zum Zweiten Weltkrieg in den Kalibern 7,65 mm Browning (7,65 x 17 mm) oder 9 mm kurz (9 x 17 mm) hergestellt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg forderten die reorganisierten italienischen Einheiten eine leistungsstärkere Seitenwaffe im Kaliber 9 mm Parabellum (9 x 19 mm), woraufhin Beretta die Selbstladepistole Modell 951 entwickelte, die 1951 bei der Armee Italiens eingeführt wurde. Das Modell 951 hat einen Fallblockverschluss, ein einreihiges Magazin mit einer Kapazität von 8 Schuss und einen Single Action-Abzug. 1976 begann dann die Serienproduktion des Nachfolgers Modell 92, das im Prinzip als 'ein auf den neuesten Stand der Technik' gebrachtes Beretta Modell 951, angesehen werden. Es erhielt im Gegensatz zum Vorgänger ein zweireihiges 15-Schuss-Magazin, ein Abzugsystem mit Spannabzug (Double Action-Abzug) und eine andere manuelle Sicherung.

Wie bereits das Modell 951 verschießt auch die Beretta 92 die Patrone 9 mm Parabellum. Auch handelt es sich bei diesen Waffen, wie bei den allermeisten modernen Pistolen, um einen Rückstosslader mit kurz zurück gleitendem Lauf. Aber im Gegensatz zum Colt M1911A1 und der SIG-Sauer P220-Waffenfamilie, haben die Beretta-Pistolen keinen Browning-Verschluss. Stattdessen besitzen sie einen Sperrklinkenverschluss (Fallblockverschluss), der weitgehend der Schwenklaufverriegelung der Walther P38 entspricht. Bei diesem Verschlusssystem gleiten nach Schussabgabe Lauf und Verschluss gemeinsam zurück. Nach einem kurzen Rücklauf erreicht der Schwenkriegel des Laufes einen Ansatz im Griffstück und wird durch den Druck der unter dem Lauf liegenden Schließfeder nach unten abgeschwenkt, wo er zum Stillstand kommt. Die Verriegelungsansätze treten nun aus ihren Ausnehmungen im Verschluss, der sich so vom Lauf trennt und allein weiter zurückläuft. Sobald der Verschluss am Auswurffenster vorbeiläuft, wird die leere Patronenhülse vom Auszieher aus dem Lauf gezogen und aus der Waffe geworfen. Gleichzeitig spannt der Schlitten den Hammer neu. Wenn der Schlitten seine hinterste Position erreicht hat, läuft er wieder nach vorne. Hierbei schiebt er eine neue Patrone aus dem Magazin in das Patronenlager und verriegelt den Lauf, indem der Schwenkriegel wieder nach oben geschwenkt wird und die Verriegelungsansätze wieder in ihre Ausnehmungen gleiten. Nun bewegen sich Lauf und Verschluss wieder gemeinsam in die Ausgangsposition und die Waffe ist feuerbereit. Betätigt man jetzt denn Abzug schlägt der Schlaghebel auf den Schlagbolzen, der wiederum schlägt auf das Zündhütchen der Patrone, und diese wird gezündet. Ist die letzte Patrone verschossen, bleibt der Verschluss beim Rücklauf in der hintersten Position stehen, festgehalten vom Verschlussfanghebel.

Das Modell 92 bildet das Grundmuster für einer ganze Palette von Modell-Varianten, wobei das Modell 92 S eine der ersten Weiterentwicklungen darstellt. Zur Erhöhung der Sicherheit verlegte man bei der Beretta 92 S die manuelle Sicherung aus dem Griffstück in den Verschluss, wo sie als Entspannhebel für den Schlaghebel dient. Zum Sichern der Waffe wird der Hebel entspannt und der Schlagbolzen abgeschwenkt, so dass er die Patrone nicht mehr zünden kann. Sowohl das Modell 92 als auch das Modell 92 S wurde bei den Streitkräften und der Polizei Italiens eingeführt und auch an einige weitere Staaten exportiert, bevor 1986 die Produktion zugunsten des Modells 92 FS eingestellt wurde.

Als im Jahre 1980 die US-Streitkräfte eine Ausschreibung für eine neue Ordonnanzseitenwaffe bekannt gaben, bewarb sich auch Beretta und reichte das Modell 92 SB zu den Erprobungen ein. Die neue Pistole sollte den Colt M1911A1 ersetzen, dessen Urversion bereits 1911 eingeführt wurde und der seine Glanztage schon seit längerem hinter sich hatte. Gefordert wurde eine Selbstladepistole mit manueller Sicherung, Metallgriffstück und Double Action-Abzug, die, um Geld zu sparen, nicht erst vollständig neu entwickelt werden sollte, sondern auf einem bereits existierenden Modell zu basieren habe. An den Auswahltests haben Waffen der renommiertesten Hersteller teilgenommen; Heckler & Koch mit der P9S, SIG-Sauer mit der P226, die spanische Firma Star mit dem Modell 28, FN mit ihrer High Power, Smith & Wesson mit dem Modell 459, die Firma Colt mit einer modernen Version des M1911 und eben Beretta mit dem Modell 92 SB.

Da die Beretta 92 sehr weit verbreitet ist, gibt es für diese Waffe eine großes Angebot an Zubehör, angefangen von vernickelten Griffschalen, einem Chromverschluss, bis hin zu Schalldämpfern. Auch Surfire-Lampen und integrierte Laserzieleinrichtungen werden angeboten, wobei letztere über einen speziellen Druckknopf an der Griffschale mit dem Handteller aktiviert werden, und einen noch auf hundert Meter sichtbaren Leuchtpunkt ergeben.

 
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