Seit 1998 fertigt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) die JIM-Studie an, welche das Verhalten der 12- bis 19-Jährigen in Sachen Medien und Informationen beleuchtet. Nun gibt es die Basisstudie für 2008 zu bewundern.
Laut dem mpfs verbringt fast die Hälfte der Jugend ihre Freizeit mit dem Umgang von Internet-Kommunikation, besonders häufig auf Webseiten wie dem bekannten Schülerportal SchülerVZ, die restlichen knapp 50% verteilen sich fast gleichmäßig auf Informationen, Online-Spiele und Unterhaltungsangebote wie Musik, Videos und Filme.
41% besuchen täglich Community-Portale, 45% waren bereits bei Plattformen wie dem obengenannten SchülerVZ, weiterhin folgen mit Abstand StudiVZ (12%), MySpace (10%) und der Messenger ICQ (7%).
Mit Bedacht blickt der Verband auf die Veröffentlichung persönlicher Daten der Jugendlichen. Über 70% veröffentlichen Informationen über Hobbies und andere Tätigkeiten. Auf hochgeladen Fotos und Bildern sieht man zu 60% die Person selbst, etwa 40% zeigen Freunde oder Familienangehörige. Am sichersten gehen die Befragten mit eigenen Handy- und Telefonnummern und persönlichen Blogs, also Internettagebüchern um, hier sind es im Durchschnitt unter 10%.